Bronze für Manni bei der Judo-WM
    Unser Judo Trainer unterlag nur knapp dem späteren Weltmeister. Nach dem Titelgewinn bei den Deutschen Judomeisterschaften Ü30 in Heilbronn im April 2010 kämpfte Manfred nun auch bei den offiziellen Judo-Weltmeisterschaften Ü30 in Budapest/Ungarn. Die "Grandmaster World Championships" in Budapest war mit ca.1000 Kämpfern aus 48 Nationen eine der teilnehmerstärksten und qualitativ best besetzten Weltmeisterschaften im Judo-Altersklassenbereich. Manni kämpfte in seiner Kategorie Altersklasse M6 bis 81 Kilogramm gegen Konkurrenten aus 9 Nationen. Damit kein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Wettkampf in der Vorrunde drohte - wie bei der letzten WM 2009 in Sindelfingen geschehen – musste der erste Vorrundenkampf gewonnen werden. Die erste Hürde gegen den Italiener Giorgio Ragnini war zwar hoch, konnte aber mit einem überlegen geführten Kampf mit zwei großen Wertungen genommen werden. Auch der zweite Gegner Alexander Lee aus den USA wurde mit einem Schulterwurf besiegt. Im Halbfinalkampf wartete dann der Europameister von 2009 der Russe Alekandr Akhmetov, gegen den Manfred noch nie gekämpft hat, und den er deshalb auch nicht einschätzen konnte. Gegen den körperlich starken Russen fand unser Judotrainer nicht das passende Rezept. In dem Kampf konnte keiner der Kämpfer eine Wertung für eine Judotechnik erzielen; es gab nur Passivitäts-Strafen an beide Kämpfer. Mit zwei zu eins Strafen gegen den Zöllner hatte der Russe die Nase vorn und zog in das Finale ein. Manfred blieb nur noch der Kampf im kleinen Finale, um eine mögliche Bronzemedaille zu gewinnen. Hierzu musste der Italiener Pasquale Cinquegrana besiegt werden. Der Italiener zeigte eine harte Gegenwehr. Manni konnte diesen Kampf mit einer mittleren Wertung für eine Fußtechnik und zwei Strafen für seinen Gegner siegreich beenden. Die angestrebt Goldmedaille war zwar knapp verpasst, aber ein Podiumsplatz – die Bronzemedaille - war geschafft. Für unseren Judo-Haupttrainer war es nach dem WM-Titel 2006 in Tour nun die fünfte WM-Bronze-Medaille.
  Von links: Mustafa Balci (Türkei) , Alekandr Akhmetov (Russland) , Manfred Zöllner (1.Budokan Hünxe) und Eddy D Haeyer (Belgien)